Zwitschernder Diamant der Alpen
- kiliandisler
- 7. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Juli

In der Schweiz brüten nur etwa ein Dutzend Blaukehlchen, vorwiegend gut versteckt in den Alpen.
Laut der Vogelwarte Sempach handelt es sich bei 'unseren' Blaukehlchen vermutlich um "hängen gebliebene" Zugvögel, die auf dem Weg nach Skandinavien und Sibirien waren. Am roten "Stern" auf der blauen Kehle erkennt man gut, dass es sich hierbei um die Unterart 'svecica' handelt.

Zu Zugszeiten im Frühling und Herbst werden in der Schweiz deutlich mehr Blaukehlchen beobachtet, dann kommen aber meistens die weißsternigen Varianten 'cyanecula' vor.
Da es erst in der Dämmerung aktiv wird und meist in dicht beschilften Uferzonen von Seen und Mooren Rast macht, ist es schwieriger, ein Blaukehlchen zu entdecken. Sein brauner Rücken bietet dabei eine hervorragende Tarnung.
Trotz ihrer kleinen Größe und ihres zerbrechlichen Aussehens wurden durch beringte Exemplare 14 Jahre alte Vögel nachgewiesen.










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