Motorradtour Korsika, Herbst 2023
Aktualisiert: 9. Aug.
Kurvenreiche Straßen, kristallklares Meer und köstliches Essen – das ist Korsika. Und das Beste daran: Man erreicht diesen wunderschönen Ort von der Schweiz aus in nur wenigen Stunden. Vom 3. bis 15. September habe ich dieses kleine Abenteuer in Angriff genommen und sehr genossen.

Am späten Sonntagvormittag des 3. September mache ich es mir auf meinem Motorrad bequem und bereite mich auf mehrere Stunden Autobahnfahrt vor.
Nach fast 500 km und sieben Stunden Fahrt erreiche ich den Hafen von Savona, wo die "MEGA VICTORIA" beladen werden soll. Wie so oft bin ich viel zu früh am Ziel, denn Stress ist mir äußerst unangenehm. Also heißt es warten, das Wetter ist angenehm. Um 22:30 Uhr ist es schließlich soweit, das Verschiffen kann beginnen.
Unterwegs auf der A26 (IT) Richtung Süden Es ist nicht mehr weit zum Hafen in Savona (IT) Um 22:30 Uhr darf verschifft werden auf die MEGA VICTORIA" Immer wieder beeindruckend wie gross die Schiffe sind
Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr. Mit einem Kaffee in der Hand stehe ich auf dem Deck und blinzle verschlafen in den frischen Morgen. Ich habe unerwartet gut geschlafen, da ich ein Zimmer gebucht hatte und nicht, wie viele andere auf der Fähre, auf dem Boden geschlafen.
Wenn einem so eine Morgenstimmung begrüsst, kann nichts mehr schief gehen ;) Die Insel ist schon in Sichtweite Das Navigationsboot der MEGA VICTORIA hilft beim Landen
Ich habe beschlossen, zwei Hotels im Voraus zu buchen: Eines liegt im Norden der Insel (Calvi, Hotel Les Arbousiers), das andere im Süden (Pinarellu, Hôtel du Golfe). Auf diese Weise kann ich Tagesausflüge machen und die Insel in aller Ruhe entdecken, ohne mir Sorgen über die Unterkunftssuche machen zu müssen. Diese Methode ist sehr angenehm und hat sich besonders für kleinere Orte wie Korsika bewährt.
Verbringt man eine längere Zeit an einem Ort, findet man sich schnell zurecht und kennt seine bevorzugten Restaurants. Ab dem zweiten Besuch wird man vom Personal herzlich begrüßt und sobald sie einen kommen sehen, wird einem der Stuhl am Lieblingsplatz zurecht gerückt. Herrlich.
Apéro(l) am Abend Lecker! Im "Carrughju Di U Filu", 25 Gehminuten vom Hotel Leuchtturm Phare de la Revellata
Die Straßen auf Korsika sind sehr abwechslungsreich: Auf der Ostseite der Insel findet man häufig Straßen, die ein zügiges Vorankommen erlauben. Das ist praktisch, aber nicht unbedingt das, wonach Motorradfahrer suchen.
Im bergigen Inneren der Insel sowie im Süden und Norden macht das Motorradfahren erst richtig Spaß. Denn wo sonst findet man so enge Kurven, bei denen die Angstnippel schon bei 20 km/h den Asphalt berühren?
Schnell fahren kann man ohnehin nicht auf Korsika, es sei denn, man ist waghalsig. Die teils schmalen Küstenstraßen sind so verwinkelt, dass man oft die nächsten Meter nur erahnen kann. Und plötzlich stehen Kühe oder Schweine mitten auf der Straße. An vielen Stellen ist der Straßenzustand einfach nicht dafür geeignet, Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.
Angesichts der atemberaubenden Landschaft wäre das ohnehin nicht angebracht. Für Genussfahrer, die den Schwung der Kurven genießen möchten, ist es ein Traum!
Traumhafte Strassen Alleine auf weiter Flur Genuss pur! Es geht hinauf in die Berge Uuups, das war eng!
Wenig Gepäck, da in Unterkünfte geschlafen wird. Das Wasser ist kristallklar Strand von Calvi Spiegeleiquallen- nicht wirklich gefährlich aber sind zu meiden Türkentaube Badespass garantiert! Da ist Calvi Eisenbahn-Strecke des korsischen TGV "Train à Grande Vibration" ;-) "TGV": Train à Grande Vibration Langsam, wackelig aber herrlich Feigenkakteen Konzentration Das bergische Innland Korsikas Ein Tourist mit seinem Wohnmobil verstopft eine Serpentinenstrasse Jungs geniessen den Sonnenuntergang in Calvi Hafen von Calvi Calvi Eukalyptusbaum Eukalyptusbaum- ich liebe diesen Duft! Waschtag in einem der Salons- hier in Calvi Frische Früchte- auch für das Auge eine Wucht "Cinque Euro s'il vous plait" ;) Beachtime Mittelmeermöwe Sonnenaufgang in Pinarellu Strandorchidee Badenixe Eidechse Mauergecko Heimreise, hier am Hafen von Bastia Kurz nach dem ablegen starker Regen nach 12 Tagen Sonnenschein


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